Perimenopause erkennen: Erste Symptome Naturheilpraxis Pina Oranges

Denkst du, für die Perimenopause bist du noch zu jung? Diese Symptome können erste Hinweise sein

Perimenopause erkennen: Erste Symptome ab 35 | Naturheilpraxis Pina Oranges

Kann die Perimenopause bereits ab 35 beginnen? Erfahre, welche frühen Symptome auftreten können – von Schlafstörungen über Ohrensausen bis Brain Fog – und warum eine individuelle Abklärung sinnvoll sein kann. 

Denkst du, für die Perimenopause bist du noch zu jung? 

Viele Frauen denken bei den Wechseljahren an Frauen um die 50. Deshalb überrascht es viele, wenn sie bereits mit Anfang oder Mitte 40 – manchmal sogar früher – Veränderungen bemerken.

Plötzlich schläfst du schlechter, fühlst dich erschöpft, kannst dich nicht mehr konzentrieren oder bemerkst Beschwerden, die du vorher nie hattest. Oft heißt es dann: "Das ist bestimmt nur Stress."

Stress kann tatsächlich eine Rolle spielen. Gleichzeitig können auch hormonelle Veränderungen in der Perimenopause zu solchen Beschwerden beitragen.

Was ist die Perimenopause?

Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der Menopause. In dieser Zeit verändert sich die Hormonproduktion der Eierstöcke allmählich. Vor allem Progesteron nimmt häufig früher ab, während Östrogen stärker schwanken kann.

Diese hormonellen Veränderungen verlaufen bei jeder Frau unterschiedlich. Manche bemerken kaum etwas, andere erleben bereits Jahre vor der letzten Monatsblutung erste Beschwerden.

Typische Symptome der Perimenopause

Nicht jede Frau hat dieselben Beschwerden. Häufig berichten Frauen über:

  • Schlafstörungen oder nächtliches Aufwachen
  • Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf
  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit oder innere Unruhe
  • Brain Fog und Konzentrationsprobleme
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung
  • Heißhunger
  • Zyklusveränderungen
  • Herzklopfen
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • Hitzewallungen
  • verändertes Geruchsempfinden
  • Ohrensausen (Tinnitus)

Wichtig: Diese Beschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben. Hormonelle Veränderungen sind eine mögliche Erklärung, sollten jedoch immer individuell betrachtet werden.

Können auch Ohrensausen oder ein veränderter Geruchssinn mit der Perimenopause zusammenhängen?

Manche Frauen berichten während der Perimenopause über Ohrensausen oder Veränderungen des Geruchsempfindens.

Die wissenschaftliche Datenlage hierzu ist noch begrenzt. Dennoch wird diskutiert, dass hormonelle Schwankungen unter anderem das Nervensystem, die Durchblutung oder Sinneswahrnehmungen beeinflussen könnten.

Da diese Beschwerden auch andere Ursachen haben können, ist eine medizinische Abklärung wichtig.

Warum fühlen sich viele Frauen nicht ernst genommen?

Viele Laborwerte liegen noch im sogenannten Normbereich. Gleichzeitig fühlen sich betroffene Frauen nicht mehr wie früher.

Die Perimenopause ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Lebensphase. Trotzdem können die hormonellen Veränderungen die Lebensqualität deutlich beeinflussen.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur einzelne Laborwerte zu betrachten, sondern den Menschen als Ganzes.

Ein ganzheitlicher Blick kann hilfreich sein

In meiner Praxis schaue ich nicht ausschließlich auf Hormone.

Je nach individueller Situation können unter anderem folgende Bereiche berücksichtigt werden:

Je nach Fragestellung können geeignete Laboruntersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise Speichelhormone oder Mikronährstoffanalysen. Welche Untersuchungen im Einzelfall geeignet sind, wird individuell entschieden.

Wann solltest du deine Beschwerden abklären lassen?

Eine Abklärung kann sinnvoll sein, wenn du über mehrere Wochen oder Monate unter Beschwerden leidest und diese deinen Alltag beeinträchtigen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • häufiges nächtliches Aufwachen
  • starke Erschöpfung
  • Zyklusveränderungen
  • Konzentrationsprobleme
  • unerklärliche Gewichtszunahme
  • anhaltende Stimmungsschwankungen
  • Beschwerden, für die bisher keine Ursache gefunden wurde

Mein Ansatz

Ich begleite Frauen ab etwa 35 Jahren mit einem ganzheitlichen Blick auf ihre Gesundheit.

Mir ist wichtig, Beschwerden ernst zu nehmen, Zusammenhänge verständlich zu erklären und gemeinsam einen individuellen Weg zu finden.

Nicht jede Beschwerde ist hormonbedingt – doch manchmal lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Kostenloses Kennenlerngespräch

Du fragst dich, ob deine Beschwerden mit der Perimenopause zusammenhängen könnten?

Dann vereinbare gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch.

Gemeinsam besprechen wir deine Situation und schauen, welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sein könnten.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann die Perimenopause schon mit 35 beginnen?

Ja. Bei einigen Frauen können bereits ab Mitte 30 erste hormonelle Veränderungen auftreten. Häufig beginnt die Perimenopause jedoch zwischen 40 und 45 Jahren.

Ist Ohrensausen ein typisches Symptom der Perimenopause?

Ohrensausen gehört nicht zu den klassischen Beschwerden. Einige Frauen berichten jedoch darüber. Da Tinnitus viele Ursachen haben kann, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Kann sich der Geruchssinn verändern?

Einige Frauen berichten über Veränderungen des Geruchsempfindens während hormoneller Umstellungsphasen. Die Ursachen sind nicht abschließend geklärt und sollten individuell beurteilt werden.

Welche Untersuchungen können sinnvoll sein?

Das hängt von den Beschwerden ab. Je nach Situation können beispielsweise Speichelhormone, Schilddrüsenwerte, Mikronährstoffanalysen oder Untersuchungen der Darmgesundheit hilfreich sein.

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